"Ich möchte euch ein Merkmal der Ehrenhaftigkeit des Elefanten erzählen. Ein Elefant wechselt niemals sein Weibchen und liebt die zärtlich, die er gewählt hat und mit der er sich nur alle drei Jahre paart, und zwar nur fünf Tage lang und so im Verborgenen, dass er niemals bei diesem Akt gesehen wird. Man sieht ihn jedoch am sechsten Tag, an dem er geradewegs zu irgendeinem Bach geht, um sich darin den ganzen Körper zu waschen, da er nicht zu der Herde zurückkehren will, bevor er nicht gereinigt ist. Sind das nicht schöne und ehrenvolle Regungen bei einem Tier, durch die es die verheirateten Leute lehrt, sich nicht zu sehr den Freuden der Sinne und des Fleisches hinzugeben?" (S. 212, Zitat nach Franz von Sales)
"Was aber ist im Augenblick des Sündenfalls geschehen? Adam hat sich gegen Gott erhoben, indem er die erste Sünde beging. Er hat versucht, sich dem Willen Gottes zu entziehen und einen autonomen Willen zu erwerben, indem er die Tatsache nicht beachtete, dass die Existenz seines eigenen Willens vollkommen vom Willen Gottes abhing. Als Züchtigung für diese Auflehnung und als Folge dieses Verlangens nach einem Willen, der von dem Willen Gottes unabhängig ist, hat Adam seine Selbstbeherrschung verloren. Er wollte einen autonomen Willen haben, und er hat die ontologische Stütze für diesen Willen verloren. Mit diesem Willen haben sich unwillkürliche Bewegungen vermischt, und die Beugung von Adams Willen hatte eine verheerende Wirkung. Sein Körper, genauer, bestimmte Teile davon, gehorchte nicht mehr seinen Befehlen, hat sich gegen ihn aufgelehnt, und die Geschlechtsteile waren die Ersten, die sich zum Zeichen des Ungehorsams erhoben. Die berühmte Geste Adams, der sein Geschlecht mit einem Feigenblatt bedeckt, erklärt sich für Augustinus nicht durch die bloße Tatsache, dass Adam sich seiner Vorhandenheit schämte, sondern durch die Tatsache, dass sich sein Geschlechtsteil ohne seine Zustimmung bewegte. Das erigierte Geschlecht ist das Bild des Menschen, der sich gegen Gott auflehnt. Die Arroganz des Geschlechts ist die Züchtigung und die Folge der Arroganz des Menschen. Das unkontrollierte Geschlecht des Menschen ist ein Bild dessen, was Adam gegenüber Gott war: ein Rebell." (S. 216)
2008-08-17
2008-01-24
Indochine "Les portes du Soir"
Est-ce que tu connais nos tristes pouvoirs
et toutes les fleurs qu'on trouve
dans le noir, dans le fond
est-ce que tu connais les portes du soir
qui font pleurer l'intérieur des filles
les jambes écartées les yeux
qui brillent...
je veux qu'on s'associe
et que tu meures dans mon lit
car je n'ai pas peur
je ne vais pas tomber
car j'ai dormi là
comme d'autres meurent
ma confession là
sera la tienne
que tu te penches
la tête vers moi
il faut que tu reviennes
est-ce que tu voudrais
me confesser la vie alors
il faudrait que tu te recueilles
comme un ami une amie ?
je veux qu'on s'associe
et que tu meures dans mon lit
car j'ai dormi là
comme d'autres meurent
ma confession oui
sera la tienne
et je t'aspire, là
non je n'ai pas peur
on ne tombera jamais
aussi bas comme le monde
il faut que tu reviennes
et que tu glisses et que tu rêves
que tu partes
je serai là
même si tu saignes
là
il faudrait que tu reviennes
là
il faudrait que tu me reviennes
Eh chico...
... hast du heut vergessen, böse auf mich zu sein?
Korrigier mich, wenn ich mich irre: Das letzte Mal, als wir uns gesprochen haben, warst du kalt, kein Lächeln hast du mir geschenkt. Und heute: Als sei nichts zwischen uns gewesen, strahlst du mich an wie früher.
Was soll das? Sei böse auf mich! Dann kann ich mir leichter verzeihen ... und in mein Leben zurückkehren.
Korrigier mich, wenn ich mich irre: Das letzte Mal, als wir uns gesprochen haben, warst du kalt, kein Lächeln hast du mir geschenkt. Und heute: Als sei nichts zwischen uns gewesen, strahlst du mich an wie früher.
Was soll das? Sei böse auf mich! Dann kann ich mir leichter verzeihen ... und in mein Leben zurückkehren.
2008-01-19
Sexualität und Sprache (Seminar)
Thema: Die Stadt und die Sexualität; cruising
Dozentin: "Die heterosexuelle Frau sieht sich einen Mann an und hat Interesse oder nicht. Aber die homosexuelle Frau hat das Problem, dass, wenn sie sich für eine andere Frau interessiert, sie erst herausfinden muss, ob diese ebenfalls homosexuell ist."
Dozentin: "Die heterosexuelle Frau sieht sich einen Mann an und hat Interesse oder nicht. Aber die homosexuelle Frau hat das Problem, dass, wenn sie sich für eine andere Frau interessiert, sie erst herausfinden muss, ob diese ebenfalls homosexuell ist."
FSJ
Ich glaube, auf eine gewisse Art und Weise empfinde ich noch immer etwas für dich, bin ich noch immer in dich verliebt, bist du noch immer Sonne.
Es macht mir Angst, dass ich so sentimental werde, wenn ich deine Musik höre oder Bilder von dir sehe. Ich stelle mein momentanes Leben in Frage, wenn ich merke, dass mein Herz schneller schlägt, wenn ich dich sehe.
Damals hast du mich so sehr inspiriert, dass ich heute behaupten kann, diese Zeit war meine produktivste und sonnigste, wärmste. Auch, wenn ich jetzt glücklich bin und geliebt werde, trifft das zu.
Wenn ich an dich denke, lebe ich in der Vergangenheit. Ich bin wieder der Mensch, der ich damals war. Und ich lebe wieder die Gedanken und Fantasien, die ich damals hatte.
Ich weiß, dass das Bild, das ich von dir habe, deinem heutigen Ich nicht mehr entspricht. Ich denke es zumindest, denn eigentlich habe ich dich kaum gekannt. Was ich auch heute noch bedaure. Was hätte alles geschehen können, wenn dies anders gewesen wäre?
Ich stelle mir vor, dass du ein Leben führst, von dem ich immer geträumt habe und noch träume. Das lässt mich neidisch und traurig werden und ich sehe mein Leben an, als sei es nichts wert, als möge ich es nicht und als sei es nicht das, was ich will.
Es schmerzt mich, im Nachhinein, dass ich womöglich manche Chance an mir vorbeiziehen lassen habe, weil ich damals zu schüchtern war und mich mit dem, was ich von dir bekam, zufrieden gab. Und heute kann ich dies nicht alles wieder versuchen, denn in gewisser Weise bin ich gefangen und kann, darf und will mich nicht befreien. Und auch hier wieder die Frage: Wer sagt mir, dass dieses "Gefängnis" das Richtige ist?
Und so höre ich deine Musik und werde melancholisch und denke erneut daran, wie schön es gewesen wäre, wenn ich wirklich zu euch gehört hätte...
Es macht mir Angst, dass ich so sentimental werde, wenn ich deine Musik höre oder Bilder von dir sehe. Ich stelle mein momentanes Leben in Frage, wenn ich merke, dass mein Herz schneller schlägt, wenn ich dich sehe.
Damals hast du mich so sehr inspiriert, dass ich heute behaupten kann, diese Zeit war meine produktivste und sonnigste, wärmste. Auch, wenn ich jetzt glücklich bin und geliebt werde, trifft das zu.
Wenn ich an dich denke, lebe ich in der Vergangenheit. Ich bin wieder der Mensch, der ich damals war. Und ich lebe wieder die Gedanken und Fantasien, die ich damals hatte.
Ich weiß, dass das Bild, das ich von dir habe, deinem heutigen Ich nicht mehr entspricht. Ich denke es zumindest, denn eigentlich habe ich dich kaum gekannt. Was ich auch heute noch bedaure. Was hätte alles geschehen können, wenn dies anders gewesen wäre?
Ich stelle mir vor, dass du ein Leben führst, von dem ich immer geträumt habe und noch träume. Das lässt mich neidisch und traurig werden und ich sehe mein Leben an, als sei es nichts wert, als möge ich es nicht und als sei es nicht das, was ich will.
Es schmerzt mich, im Nachhinein, dass ich womöglich manche Chance an mir vorbeiziehen lassen habe, weil ich damals zu schüchtern war und mich mit dem, was ich von dir bekam, zufrieden gab. Und heute kann ich dies nicht alles wieder versuchen, denn in gewisser Weise bin ich gefangen und kann, darf und will mich nicht befreien. Und auch hier wieder die Frage: Wer sagt mir, dass dieses "Gefängnis" das Richtige ist?
Und so höre ich deine Musik und werde melancholisch und denke erneut daran, wie schön es gewesen wäre, wenn ich wirklich zu euch gehört hätte...
2007-11-18
Praktische Vortragsrhetorik Rede Zwei
Restriktionen: Raum: nüchterne Mehrzweckhalle; Publikum: es gibt nur einen Ehrengast; Jubilar: hat kein besonders ausgeprägtes Hobby; Programm: zum Abschluss der Rede eröffnen Sie das Buffet
Guten Abend, meine Damen und Herren; guten Abend, Herr Ungewiss von der Abteilung "Sicherung des Brandschutzes". Neben all den Jubilaren, über die heute schon gesprochen wurde, darf auch ich noch einige Worte zu einem weiteren Jubilar sagen.
1977 bekam die Werkfeuerwehr des örtlichen Industriegebiets hauptberuflichen Zuwachs: Das waren Sie, Herr Helmut Flamm!
Sein Name prädestiniert ihn quasi für seinen Kampf gegen die Flammen: Helmut kommt nämlich aus dem Altdeutschen. "Helm" bedeutet "helm" und "muot" steht für "von edlem Sinne"; Flamm spricht für sich.
Ihre Liebe zum Beruf ist so groß, dass Sie daneben kaum Zeit für ein ausgeprägtes Hobby haben. Aber, Helmut, das stört uns persönlich nicht! ;)
Ihre Bereitschaft, Risiken einzugehen und das Leben anderer über Ihr eigenes zu stellen, ist bewundernswert.
Helmut, wir danken Ihnen für 30 Jahre heiße Dienstzeit!
Meine Damen und Herren, Ihr Magen knurrt sicherlich auch schon, deshalb darf ich Sie nun dazu einladen, sich am Buffet zu bedienen. Guten Appetit!
Guten Abend, meine Damen und Herren; guten Abend, Herr Ungewiss von der Abteilung "Sicherung des Brandschutzes". Neben all den Jubilaren, über die heute schon gesprochen wurde, darf auch ich noch einige Worte zu einem weiteren Jubilar sagen.
1977 bekam die Werkfeuerwehr des örtlichen Industriegebiets hauptberuflichen Zuwachs: Das waren Sie, Herr Helmut Flamm!
Sein Name prädestiniert ihn quasi für seinen Kampf gegen die Flammen: Helmut kommt nämlich aus dem Altdeutschen. "Helm" bedeutet "helm" und "muot" steht für "von edlem Sinne"; Flamm spricht für sich.
Ihre Liebe zum Beruf ist so groß, dass Sie daneben kaum Zeit für ein ausgeprägtes Hobby haben. Aber, Helmut, das stört uns persönlich nicht! ;)
Ihre Bereitschaft, Risiken einzugehen und das Leben anderer über Ihr eigenes zu stellen, ist bewundernswert.
Helmut, wir danken Ihnen für 30 Jahre heiße Dienstzeit!
Meine Damen und Herren, Ihr Magen knurrt sicherlich auch schon, deshalb darf ich Sie nun dazu einladen, sich am Buffet zu bedienen. Guten Appetit!
Lección 14: Mi pintura lleva en sí el mensaje del dolor
"Me gustan mucho las cosas, la vida, la gente. El dolor no, eso no lo soporto. No tengo miedo de la muerte, pero quiero vivir." Frida Kahlo (1907-1954)
"Ich mag die Dinge, das Leben, die Menschen sehr. Den Schmerz nicht, den ertrage ich nicht. Ich habe keine Angst vor dem Tod, aber ich liebe es, zu leben."
el dolor - Schmerz
el miedo - Angst
la muerte - Tod
la locura - Wahnsinn
el amor - Liebe
la ternura - Zärtlichkeit
el sufrimiento - Leiden
la lágrima - Träne
"Ich mag die Dinge, das Leben, die Menschen sehr. Den Schmerz nicht, den ertrage ich nicht. Ich habe keine Angst vor dem Tod, aber ich liebe es, zu leben."
el dolor - Schmerz
el miedo - Angst
la muerte - Tod
la locura - Wahnsinn
el amor - Liebe
la ternura - Zärtlichkeit
el sufrimiento - Leiden
la lágrima - Träne
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