Wenn du hier morgens die Jalousie hochziehst,
dann siehst du nichts; nicht einmal dein Nachbarhaus.
Es ist gespenstisch, grau, kalt und einsam.
Das Wetter gleicht meinem Herzen.
Der Nebel verschwindet nicht; wenn, nur langsam.
Du sitzt in diesem Raum im sechsten Stock
und siehst nichts, hörst nichts, bist von der Welt abgeschnitten.
Der Nebel ist wie Watte.
Schließlich doch: blauer Himmel, Sonne.
Die Taubheit der Welt löst sich auf, erblickt ein Lächeln.
Es ist kalt und aufgeklart.
Der Nebel in meinem Herzen bleibt.
2007-10-31
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