2008-01-24

Indochine "Les portes du Soir"

Est-ce que tu connais nos tristes pouvoirs
et toutes les fleurs qu'on trouve
dans le noir, dans le fond
est-ce que tu connais les portes du soir
qui font pleurer l'intérieur des filles
les jambes écartées les yeux
qui brillent...

je veux qu'on s'associe
et que tu meures dans mon lit

car je n'ai pas peur
je ne vais pas tomber
car j'ai dormi là
comme d'autres meurent
ma confession là
sera la tienne
que tu te penches
la tête vers moi
il faut que tu reviennes

est-ce que tu voudrais
me confesser la vie alors
il faudrait que tu te recueilles
comme un ami une amie ?

je veux qu'on s'associe
et que tu meures dans mon lit

car j'ai dormi là
comme d'autres meurent
ma confession oui
sera la tienne
et je t'aspire, là
non je n'ai pas peur
on ne tombera jamais
aussi bas comme le monde

il faut que tu reviennes
et que tu glisses et que tu rêves
que tu partes
je serai là
même si tu saignes
il faudrait que tu reviennes
il faudrait que tu me reviennes

Eh chico...

... hast du heut vergessen, böse auf mich zu sein?
Korrigier mich, wenn ich mich irre: Das letzte Mal, als wir uns gesprochen haben, warst du kalt, kein Lächeln hast du mir geschenkt. Und heute: Als sei nichts zwischen uns gewesen, strahlst du mich an wie früher.

Was soll das? Sei böse auf mich! Dann kann ich mir leichter verzeihen ... und in mein Leben zurückkehren.

2008-01-19

Sexualität und Sprache (Seminar)

Thema: Die Stadt und die Sexualität; cruising

Dozentin: "Die heterosexuelle Frau sieht sich einen Mann an und hat Interesse oder nicht. Aber die homosexuelle Frau hat das Problem, dass, wenn sie sich für eine andere Frau interessiert, sie erst herausfinden muss, ob diese ebenfalls homosexuell ist."

FSJ

Ich glaube, auf eine gewisse Art und Weise empfinde ich noch immer etwas für dich, bin ich noch immer in dich verliebt, bist du noch immer Sonne.
Es macht mir Angst, dass ich so sentimental werde, wenn ich deine Musik höre oder Bilder von dir sehe. Ich stelle mein momentanes Leben in Frage, wenn ich merke, dass mein Herz schneller schlägt, wenn ich dich sehe.

Damals hast du mich so sehr inspiriert, dass ich heute behaupten kann, diese Zeit war meine produktivste und sonnigste, wärmste. Auch, wenn ich jetzt glücklich bin und geliebt werde, trifft das zu.

Wenn ich an dich denke, lebe ich in der Vergangenheit. Ich bin wieder der Mensch, der ich damals war. Und ich lebe wieder die Gedanken und Fantasien, die ich damals hatte.
Ich weiß, dass das Bild, das ich von dir habe, deinem heutigen Ich nicht mehr entspricht. Ich denke es zumindest, denn eigentlich habe ich dich kaum gekannt. Was ich auch heute noch bedaure. Was hätte alles geschehen können, wenn dies anders gewesen wäre?

Ich stelle mir vor, dass du ein Leben führst, von dem ich immer geträumt habe und noch träume. Das lässt mich neidisch und traurig werden und ich sehe mein Leben an, als sei es nichts wert, als möge ich es nicht und als sei es nicht das, was ich will.

Es schmerzt mich, im Nachhinein, dass ich womöglich manche Chance an mir vorbeiziehen lassen habe, weil ich damals zu schüchtern war und mich mit dem, was ich von dir bekam, zufrieden gab. Und heute kann ich dies nicht alles wieder versuchen, denn in gewisser Weise bin ich gefangen und kann, darf und will mich nicht befreien. Und auch hier wieder die Frage: Wer sagt mir, dass dieses "Gefängnis" das Richtige ist?

Und so höre ich deine Musik und werde melancholisch und denke erneut daran, wie schön es gewesen wäre, wenn ich wirklich zu euch gehört hätte...